20.01.2018
Kindergarten Liebfrauen - Pädagogik - Sprachförderung -

Pädagogik

Sprachförderung

Eine Sprache zu lernen, ist für kleine Kinder eine der größten Herausforderungen. Sprache eröffnet die Möglichkeit Wünsche zu äußern, Fragen zu stellen, Antworten zu geben, Zusammenhänge zu verstehen.
Springen, Laufen, Klettern, Spielen können Kinder üben und probieren, ohne dass ein Mensch ständig anwesend ist. Machen wir uns aber bewusst, dass die Sprache die einzige Fähigkeit ist, die Kinder nur im beständigen und unmittelbaren Kontakt zu einem Menschen lernen und verfeinern können, bekommt der Begriff „Spracherwerb“ eine besondere Note.
Das Spiel ist die dem Kleinkind entsprechende Form des Lernens.
Das gilt auch für den Spracherwerb und die Sprachförderung. Dem Kind wird es leichter gemacht, sich an neue Worte zu erinnern wenn Augen, Ohren, Tast-, Geschmacks- und Geruchssinn beteiligt sind. Dadurch wird deutlich: Sprachförderung ist kein zusätzlichen, isoliertes Aufgabenfeld, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch alle Handlungsfelder des Kindergartenalltags. Neue Begriffe werden entdeckt, die richtige Artikulation und grammatikalische Form durch spielerische Wiederholungen eingeübt.

Für uns heißt dass:
Wir bieten dem Kind vielfältige Wahrnehmungsmöglichkeiten.
Wir bieten dem Kind neben dem Einzelgespräch vielfältige Sprachreize an:
>Bilderbuchbetrachtungen
>Jede Gruppe hat eine Leseecke
>Bücher sind für die Kinder frei zugänglich
> Kinder können sich die Bilderbücher ausleihen
>Rollenspiele/ Stehgreifspiele/ Theaterstücke
>Stuhlkreisspiele
>Gesprächskreise
>Lieder
>Fingerspiele
>Reime
>Gesellschaftsspiele
>Projektarbeit in Kleingruppen
und vieles mehr

Für eine individuelle Sprachförderung ist die Beobachtung eine wichtige Grundlage.
Dazu nutzen wir:
„Entwicklungsbegleiter“ Zusammengestellt von der Arbeitsgruppe „Früherkennung der psychosozialen Arbeitsgemeinschaft für die Stadt Gelsenkirchen.
„SISMIK – ein Beobachtungsbogen“ Erarbeitet vom Staatsinstitut für Frühpädagogik

In manchen Fällen kann es notwendig sein, einen Sprachtherapeuten mit einzubeziehen. Bei der Suche sind wir den Eltern gerne behilflich. Mit dem Einverständnis der Eltern findet eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern, Logopäde und Kindergarten statt.



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